I. Kontinuierliche Bestands- und Bedarfsermittlung und Weiterentwicklung des Angebotes
Der Jugendmigrationsdienst stellt in regelmäßigen Abständen die zielgruppenspezifischen Angebote in seinem Zuständigkeitsbereich zusammen. Auf der Grundlage einer Erhebung (z.B. Sozialatlas) werden sowohl die bestehenden Angebote aufgelistet als auch Lücken in der Angebotspalette vor Ort identifiziert. Darüber hinaus ermittelt er die Erwartungen von jungen Menschen mit Migrationshintergrund, Auftraggebern und ExpertInnen.
Auf der Grundlage der erhobenen Daten und unter Einbeziehung neuer Vernetzungen, Kooperationspartner und Finanzierungsmöglichkeiten optimiert der Jugendmigrationsdienst seine Konzeptionen, Angebote und Leistungen
II. Qualifikation, Fort- und Weiterbildung
Die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jugendmigrationsdienst sind in den Grundsätzen festgelegt und in Arbeitsplatzbeschreibungen dokumentiert. Die MitarbeiterInnen und Führungskräfte müssen über die für ihre Funktion adäquaten Qualifikationen verfügen und werden entsprechend dem Aufgabenprofil in den Grundsätzen und den jeweiligen Anforderungen der Praxis vor Ort bedarfsgerecht weitergebildet, insbesondere auch im Hinblick auf jugendhilfespezifische sowie bildungs- und berufbezogene Themen.
MitarbeiterInnen und Führungskräfte nehmen regelmäßig an trägerinternen und träger-übergreifenden Fortbildungen und Tagungen teil, deren Ergebnisse im JMD-Team kommuniziert werden.
III. Qualitätsentwicklung
Der Jugendmigrationsdienst wendet ein systematisches Verfahren zur Qualitätsentwicklung und zur Dokumentation der Arbeitsergebnisse gemäß Aufgabenprofil der Grundsätze (z.B. Jahresbericht, Bestandserhebung, Netzwerkkarte) an. Zur statistischen Auswertung wird eine geeignete Software entwickelt und angewendet.
Im Rahmen der konkreten Umsetzung der Grundsätze für die JMD werden die einzelnen Angebote unter Angabe von Zielgruppe, Zielen, Rahmenbedingungen, Methoden/Verfahren, Indikatoren und Instrumenten zur Erfolgsprüfung beschrieben.
Führungskräfte und MitarbeiterInnen vereinbaren Ziele, überprüfen die Zielerreichung in regelmäßigen Abständen und reflektieren die Gründe für die evtl. Nichterreichung eines Ziels.