Diese Seite dient der Suchmaschinen-Optimierung des JMD-Portals. Klicken Sie bitte hier, um zum zum regulären Angebot des JMD-Portals zu gelangen.


engagiert? - was sonst!

 

Logo JuMiLo JuMiLo-Posterausschnitt

 


Projekt: "Junge MigrantInnen als Lotsen in den Jugendmigrationsdiensten"
 

Schreibende Jugendliche

Das Projekt "JuMiLo - Junge MigrantInnen als Lotsen: Freiwilligendienste im Jugendmigrationsdienst" hat zum Ziel, freiwilliges und bürgerschaftliches Engagement junger Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern, sichtbar zu machen und anzuerkennen.

Wir beteiligen uns am öffentlichen Diskurs zum Thema Engagement von MigrantInnen und interkultureller Öffnung im freiwilligen Engagement und in den Freiwilligendiensten. Wir sammeln praktische Erfahrungen, entwickeln Expertise und geben diese weiter.

Bundesweit sind 15 Jugendmigrationsdienste in Trägerschaft der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA), des Internationaler Bunds (IB), der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS), der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands am Projekt beteiligt. Die Bundeskoordinierung und Projektleitung des Gesamtprojektes auf Bundesebene liegt bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. Diese begleitet die Standorte des Projektes fachlich und konzeptionell, bildet deren MitarbeiterInnen fort, schafft ein verbindliches Netzwerk über alle Projektstandorte hinweg und vertritt und vernetzt das Projekt nach außen.

Das Projekt hat eine dreijährige Laufzeit bis Ende 2011. Es wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds (EIF) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

 
Hintergründe

"engagiert? - was sonst!" fördert, ermöglicht und begleitet Freiwilligendienste von jungen MigrantInnen. Die Erkenntnis, dass junge MigrantInnen eine hohe Engagementbereitschaft haben, ist durch unterschiedliche Studien und Erfahrungen in der Praxis der Träger sehr deutlich geworden. Davon abweichend jedoch sind die jungen MigrantInnen in den geregelten Jugendreiwilligendiensten stark unterrepräsentiert, da diese Modelle für sie wenig passgenau und schwer zugänglich sind. Es wird hier also eine gesellschaftliche Ressource noch nicht hinreichend genutzt und den Interessens- und Lebenslagen der MigrantInnen nicht adäquat entsprochen. Ausgehend von der Annahme, dass jede/r Bürger/in das Recht hat, sich freiwillig zu engagieren, vor allem aber auch davon, dass freiwilliges Engagement ein wirkungsvoller, wertvoller und unverzichtbarer Beitrag zu Integration und gesellschaftlicher Teilhabe darstellen, führt dieses Projekt Freiwilligendienste für und mit jungen MigrantInnen durch. Der Freiwilligendienst orientiert sich an den Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnissen der jungen MigrantInnen und zeichnet sich gleichzeitig durch klare Qualitätsstandards aus, die sich an den aktuellen Diskurs im Bereich Freiwilligendienste und bürgerschaftliches Engagement anschließen.

Jugendliche aus Bonn In den Jugendmigrationsdiensten, die als Beratungsstellen für junge MigrantInnen hervorragend für die Durchführung eines solchen Freiwilligendienstes geeignet sind, leisten die jungen Menschen einen Freiwilligendienst ab. Die Freiwilligen werden bei ihrer Tätigkeit durch den JMD professionell begleitet und unterstützt. Es finden Reflektionstreffen und Weiterbildungsseminare statt. Die jungen Freiwilligen leisten freiwillige Tätigkeiten wie zum Beispiel Patenschaften für andere junge MigrantInnen, Hausaufgabenhilfe, Nachhilfe, Konversationskurse in Deutsch, Bewerbungstraining, Sportkurse, Theater-, Musik und Kunstangebote, Kurse zum interkulturellen Dialog und vieles mehr. Zielgruppe des freiwilligen Engagements sind wiederum junge MigrantInnen, die von diesen Angeboten profitieren und ihrerseits wichtige Schritte in ihrer Integration gehen. Die Angebote stehen aber im Sinne des interkulturellen Dialogs auch (nicht nur jungen) Menschen ohne Migrationsbiografie offen. Ihre Teilnahme und Mitwirkung am Projekt ist ein Beitrag zum Einbezug der Aufnahmegesellschaft.
Als bundesweites Projekt werden die Erfahrungen der Träger fortlaufend auf Bundesebene reflektiert und evaluiert sowie auf nationaler wie europäischer Ebene durch Fachtagungen weitergegeben.

 

Das Projekt wird gefördert durch:

Portal der Europäischen Union

Europäische Union
Europäischer Integrationsfonds (EIF)

Website des BMFSFJ

 




Träger-Organisationen:
   Zur Homepage der BAGEJSA
   Zur Homepage Internationaler Bund
   Zur Homepage KJS
   Zur Homepage Arbeiterwohlfahrt
   Zur Homepage Paritätischer Wohlfahrtsverband
   Zur Homepage Rotes Kreuz

Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Webdesign:
   René Styber HeARTmedia, Bayreuth