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1.299 Asylbewerber im Februar 2007

Im Februar 2007 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
1.299 Asylerstanträge gestellt. Damit ist die Zahl der Asylbewerber im Vergleich zum Vormonat um 364 Personen (- 21,9 Prozent) gesunken.
Gegenüber dem Vorjahresmonat Februar 2006 ging die Zahl der
Asylbewerber um 480 Personen (- 27,0 Prozent) zurück.
Von Januar bis Februar 2007 ist die Anzahl der Asylanträge im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 784 (-20,6 Prozent) gesunken.
Die Zahlen im Einzelnen:
I. Aktueller Monat
Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben im Februar 2007
1.299 Personen (Vormonat 1.663 Personen) Asyl beantragt.
Damit ist die Zahl der Asylbewerber gegenüber dem Vormonat um 364
(- 21,9 Prozent) gesunken. Gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr (Februar 2006: 1.779 Personen) hat sich die Zahl der Asylbewerber im Februar 2007 um 480 (- 20,6 Prozent) verringert.
Hauptherkunftsländer im Februar 2007 waren:
Zum Vergleich
Personen                Dezember   Januar    Februar
1. Serbien                  137         243        155
2. Türkei                   130          122        130
3. Irak                      193          159        109
4. Vietnam                 60            85         73
5. Libanon                  55             67         63
6. Russische Föderation  71         88         52
7. Iran                        52          51         48
8. Indien                      37         45         43
9. Syrien                     40         66         36
10. Nigeria                   42         42         32
Im Februar 2007 wurden neben den 1.299 Erstanträgen 513 Folgeanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gestellt.
Im Februar 2007 hat das Bundesamt über die Anträge von 2.353 Personen
(Vormonat: 2.642) entschieden.
Als Asylberechtigte anerkannt wurden 16 Personen (0,7 Prozent).
Abschiebungsschutz nach § 60 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten
147 Personen (6,3 Prozent). Abgelehnt wurden die Anträge von 1.296 Personen (55,1 Prozent). Anderweitig erledigt (z.B. durch Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 827 Personen (35,1 Prozent).
Bei 67 Personen (2,8 Prozent) hat das Bundesamt im Februar 2007 Abschiebungshindernisse im Sinne von § 60 Abs. 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.
II. Laufendes Jahr
Für den Zeitraum Januar bis Februar 2007 ergeben sich folgende Zahlen:
In der Zeit von Januar bis Februar 2007 haben insgesamt 3.017 Personen in Deutschland Asyl beantragt.
Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr (3.801 Personen) bedeutet dies einen Rückgang um 784 Personen (-20,6 Prozent).
Die Hauptherkunftsländer in der Zeit von Januar bis Februar 2007 :
Nr. Land                    Anzahl Personen
1. Serbien                   415
2. Irak                        277
3. Türkei                     258
4. Vietnam                  159
5. Russ. Föderation      145
6. Libanon                  126
7. Syrien                    108
8. Iran                       100
9. Indien                     88
10. Nigeria                  74
Im Zeitraum von Januar bis Februar 2007 wurden neben den 3.017 Erstanträgen 1.336 Folgeanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gestellt.
Im Zeitraum von Januar bis Februar 2007 hat das Bundesamt 4.973 Entscheidungen (Vorjahr: 6.326) getroffen. 42 Personen (0,8 Prozent) wurden als Asylberechtigte anerkannt. 291 Personen (5,9 Prozent) erhielten Abschiebungsschutz nach § 60 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes.
2.843 Asylanträge (57,2 Prozent) wurden abgelehnt. 1.682 Anträge (33,8 Prozent) wurden anderweitig erledigt.
Bei 115 Personen (2,3 Prozent) hat das Bundesamt in der Zeit von Januar bis Februar 2007 Abschiebungshindernisse im Sinne von § 60 Abs.
2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.
Die Zahl der Personen, über deren Anträge noch nicht entschieden wurde, betrug Ende Februar 2007 8.447, darunter 6.026 Erstanträge und
2.421 Folgeanträge (Vormonat: 8.794 anhängige Verfahren, davon 6.274
Erst- und 2.520 Folgeanträge).



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